Blog Artikel über Heiliger Geist und Erweckung

Der Heilige Geist ist das Herzstück jeder Erweckung. In einer Welt voller Zerrissenheit bringt Er Erneuerung und tiefe Verbindung, indem er Gläubige inspiriert, über sich hinauszuwachsen und eine lebendige Beziehung zu Gott zu leben. Die Kirche, belebt durch den Geist, wird so zu einem Ort der Hoffnung und Reformation.
Heiliger Geist
Gott gibt seinen Kindern viele Gaben. Er ist ein großzügiger Vater. Aber mit dem Begriff „Gaben des Geistes“ meint man vor allem diese bestimmten neuen Gaben, die der Heilige Geist den Christen für ihr eigenes Leben und ihren Dienst gibt. Bevor wir uns mit ihnen beschäftigen, ist es wichtig, dass wir uns noch einmal erinnern: Der Heilige Geist will immer Jesus ehren. Zu diesem Zweck gibt er uns die Gaben. Es geht nicht um die Gabenträger, es geht um Jesus. Jede Gabe ist übernatürlich.
In Galater 5,22-23 sind die Eigenschaften aufgelistet, die im Leben eines geisterfüllten Christen sichtbar werden: „Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung“. Wenn wir dem Heiligen Geist erlauben, unser Leben zu leiten und zu beeinflussen, dann werden sich diese Eigenschaften entwickeln. Als Ergebnis werden wir einen Charakter bekommen, der Jesu Charakter ähnlich ist.
Wenn man mehrere Bibelstellen miteinander vergleicht, wird es deutlich, dass Gott die Gläubigen mit dem Heiligen Geist „taufen“ oder „erfüllen“ will. Man sieht auch, dass dieses Ereignis später kommt, nachdem ein Mensch gläubig geworden ist. Also ist es möglich, ein gläubiger Christ zu sein, ohne mit dem Heiligen Geist erfüllt worden zu sein.Johannes der Täufer sprach auch von dieser zukünftigen Taufe. Als Jesus von Johannes im Jordan getauft wurde, kam der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf Jesus und er wurde vom Heiligen Geist erfüllt. Von da an wurde Jesus vom Geist geleitet und wirkte mit großer Vollmacht. Schon vorher war Jesus Gottes Diener. Doch von da an war er der Messias, was auf Deutsch „der Gesalbte“ heißt, Gottes gesalbter Diener. Als er dann in der Synagoge in Nazareth von dem kommenden Gesalbten vorlas, bezog er das auf sich selbst.
Wenn wir uns die Bibel anschauen dann sehen wir das Gott durch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist in Aktion tritt. Später werden wir die drei Personen Gottes einzeln betrachten, aber zuerst wollen wir uns mit Bibelstellen beschäftigen, die von der Dreieinigkeit handeln.
Ganz klar: Ja! Es steht an keiner Stelle im Neuen Testament, dass die Sprachenrede nur für bestimmte Christen sei. Jeder, der Gott im Glauben darum bittet, darf sie bekommen. Am besten schau dir doch mal z.B 1. Kor. 14 in der Bibel an.Der Sprecher weiß nicht, was er betet. Aber es kommt immer wieder vor, dass andere Menschen die Sprache verstehen, weil es ihre Muttersprache ist.Paulus schreibt, dass beim Sprachengebet eine direkte Verbindung zwischen Gott und unserem Herzen entsteht.

Erweckung und Reformation

Wie gerne lesen wie die Geschichte, in der Elija die Baalspriester herausfordert und Gott auf sein Gebet hin Feuer vom Himmel fallen lässt (1.Könige 18). Doch das Feuer kam zu einer ganz bestimmten Zeit auf einen ganz bestimmten Ort, nach einer langen Vorbereitungszeit. Wenn wir uns nach Gottes Feuer sehnen, müssen wir den Altar unseres Herzens gut vorbereiten.
Erweckung, oder ein geistlicher Aufbruch, ist ein Geschenk des Himmels. Es gibt zwar Dinge die wir tun können, um das Geschenk begreifbarer zu machen, aber letztendlich ist es ein Wirken Gottes unter uns Menschen. Als Jonathan Edwards den Aufbruch in seiner Gemeinde beschrieb, benutze er Worte wie „überraschend“ „außergewöhnlich“ und „erstaunlich“.
Stellen wir uns nur einmal vor, was in einer geistlich lebendigen Gemeinde alles möglich ist. Im ersten Kapitel der Apostelgeschichte wird von einhundertzwanzig Personen berichtet. Sie beteten zehn Tage lang für eine geistliche Erneuerung. Im nächsten Kapitel lesen wir, wie Gott diese Gebete erhörte. Der Heilige Geist kam und die Gruppe wuchs innerhalb von Stunden auf dreitausend Personen.
Nicht jeder Christ hat von Gott den Auftrag, als Missionar in ein anderes Land zu gehen. Aber wenn wir das Ziel haben, alle Menschen in Europa mit Jesus bekannt zu machen, dann wird auch das nur gelingen, wenn wir missionarisch vorgehen. Die folgenden sieben Argumente bestätigen diese These.
Kaum ein Ereignis hat Europa so sehr verändert wie die Reformation vor 500 Jahren als Martin Luther am 31. Oktober 1517 die 95 Thesen in Wittenberg veröffentlichte.Aus dieser Erneuerungsbewegung der Kirche heraus, bekam der Begriff Reformation eine ganz neue Bezeichnung. Von der Wortbedeutung her bezeichnet das lateinische Wort „Reformatio“ eigentlich die Wiederherstellung und Erneuerung einer ursprünglichen Form.
Die fünf Solas sind fünf lateinische Prinzipien, welche während der protestantischen Reformation im sechzehnten Jahrhundert entstanden sind. Sie fassen die theologischen Grundsätze der Reformation zusammen. Diese fünf Thesen enthalten die wichtigsten Inhalte des christlichen Lebens und Handelns.
Die fünf Solas sind:
Jesus kam mit einem Auftrag auf die Erde, den er drei Jahre lang ausführte. Als er zu seinem Vater in den Himmel zurückkehrte, übertrug er die Vollendung des Auftrags an seine Nachfolger, zu denen auch wir gehören. Jeder, der zum Glauben an Jesus kommt, erhält automatisch diesen Auftrag. Wenn unser Leben von Jesus berührt wird, verändert sich alles. Wir bekommen nicht nur die Zusage des ewigen Lebens, sondern auch eine neue Zielrichtung für unser irdisches Leben. Wir sollen den Menschen erzählen, wie gut es ist, Jesus nachzufolgen und unter seiner Leitung und Fürsorge zu leben. Damit ehren wir unseren Herrn.
Allmählich wird der Christenheit in der westlichen Welt bewusst, dass sich ihr kulturelles Umfeld verändert – es bietet neue Möglichkeiten, das Evangelium weiterzugeben, aber auch neue Herausforderungen.
Wenn es um den Heiligen Geist geht, beobachten wir unter den Christen oft zwei Extreme. Die einen versuchen mit allen Mitteln, etwas von seiner übernatürlichen Kraft zu erleben, die anderen blenden ihn weitgehend aus.